Archiv für November 2007

Es gibt ihn tatsächlich – den Weihnachtsmann!

Irgendwann hat jeder von uns der traurigen Wahrheit ins Gesicht blicken und feststellen müssen, dass es den Weihnachtsmann garnicht gibt. Schließlich sind wir schon viel zu alt für solche Kindereien. Für alle, die sich gern an den alten dicken Mann mit den vielen Geschenken zurück erinnern, kann ich nur das Weihnachtsdorf Joulupukin Kammari empfehlen.

Nördlich der finnischen Stadt Rovaniemi, am Artktischen Polarkreis, befindet sich der offizielle Sitz des Weihnachtsmannes. Jedes Jahr zur Winterzeit können dort Kinder von ihren Wünschen, auf dem Schoß des Weihnachtsmannes träumen. Zwischen Rentier- und Hundeschlittenfahrten werden außerdem Übernachtungen in den einzigartigen Eishotels der Umgebung angeboten. Selbst kleine Wichtel wuseln einem zwischen den Beinen herum. Für alle, die das original Weihnachtsfeeling zu Hause erleben möchten, können im Dezember via Webcamstream dem Weihnachtsmann live bei der Arbeit zusehen.

Da werde ich schon wieder richtig neidisch, wenn ich mir überlege, dass bei uns bestenfalls gelb-brauner Matsch am Straßenrand liegt. Irgendwann werde ich den Weihnachtsmann auch noch besuchen ;-)

Außerdem zwei schicke finnische Eishotels: Lumi Linna Snowcastle und das Kakslauttanen Igloo Village

15.11 – ASP Konzert, Löwensaal

Leider hatte ich seit dem Konzert am Donnerstag Abend kaum Zeit. Dafür gibts jetzt die volle Ladung Infos ;)

Unser Konzertabend hat mit Vorglühen im Finnegans, einem Irish Pub in Nürnberg, begonnen. Um einen der besten Plätze im Saal zu ergattern, sind wir bereits über eine Stunde vorher zum Löwensaal gefahren. Zum Glück kamen nur wenige auf die gleiche Idee. Somit waren wir unter den ersten zehn Personen vorm Eingang. Dort haben wir uns auch direkt mit der potentiellen ersten Reihe angefreundet und weiter geglüht :)

Wie ich feststellen musste, war die gleiche Security wie beim Subway to Sally Konzert zwei Wochen davor, für die „Sicherheit“ zuständig. Zwar hat sich meine Meinung gegenüber deren Kompetenz nicht grundlegend verändert, aber immerhin etwas. Zumindest ins Positive!

Nach moderaten Preisen an der Gaderobe, ging es zum zweiten Eingang und dann ab, in den Saal …

Tata – wir standen in der ersten Reihe, direkt an der Absperrung, nur 2 Meter von der Bühne entfernt. Auch wenn die Vorband Elis, uns weitere 30 Minuten warten ließ, war es in der Zeit toll anzusehen, als wir unseren sicheren Platz hatten, und sich die restlichen hundert Menschen in die Halle quetschten und hinten anstellen mussten.

Ich muss zugeben, ich bin nicht der größte ASP Fan. Die Zusammenstellung der Songs fand ich auch nicht berauschend. Elis fand ich dagegen nicht schlecht. Auch wenn die Stimme der Sängerin meine Ohren eher strapaziert hat. Aber was solls, jedem das Seine ;)

@ die nette Dame, mit aus dem ASP Fanclub, rechts neben mir. Bis zu unserem Namen sind wir noch nicht gekommen ;) Nochmals danke für das Angebot, uns nach Hause mit zu nehmen. Wir haben es dann, trotz GDL Streik, doch noch allein geschafft.

Das Annafest neu eingekleidet

Mit dem Ende des Annafests 2007 begann bereits die Vorfreude auf das kommende Forchheimer Highlight 2008. Obwohl wir uns zur Zeit zwischen Minusgraden bewegen, suche ich dennoch immer wieder nach Infos, Bildern und Berichten. Bisher scheinte es, als läge die Webvielfalt zu diesem Event brach.

Vor einigen Tagen habe ich erfreut feststellen dürfen, dass die Seite www.annafest.de neu eingekleidet worden ist. Fränkische Hochkultur meets Web 2.0! Ich muss sagen, die Website sieht wirklich schick aus. Gut an manchen Ecken könnte man, in Übersichtlichkeit, Bediegung und Fehlerhandling, noch etwas feilen. Allerdings ist die Site, im Gegensatz zur alten, ein Meilenstein.

Ich werde die Seite auf jeden Fall im Auge behalten und freue mich, aufs’ Annafest 2008! Prost!

Weißer Prachtmatsch

Aus dem vorhergesagten Sturm gestern wurde anscheinend doch nichts. Das Wetter war bestenfalls zum Drachensteigen geeignet. Heute morgen war ich dagegen eher überrascht, dass dicke weiße Flocken an unserem Fenster vorbeiflogen. Doch beim genaueren Hinsehen, kratzten eher kleine Kinder Matsch unter den Autos hervor. Naja – für den ersten Schnee in diesem Herbst / Winter, schonmal garnicht schlecht. Immerhin ein kleiner Lichtblick auf die Vorweihnachtszeit. Ich hoffe, dass der Weihnachtsmann diesmal seinen Schlitten pünktlich auspacken kann :)

Franken – Europas Spitze!

Wenn man in unserem schönen Frankenland von etwas Ahnung hat, dann vom Bier brauen! Das berichtete die Hoppenstedt Holding GmbH in ihrem am Montag veröffentlichten Nachschlagwerk. Jede vierte deutsche Brauerei hat ihren Sitz in einem der drei fränkischen Regierungsbezirke Ober-, Mittel-, oder Unterfrankens. Mit 209 Brauereien und 4.154.388 Einwohnern der Region kommen knappe 20.000 Einwohner auf einen eigenen ‘Bierlieferanten’.

Laut Hoppenstedt Holding existiert somit in Franken die höchste Brauereiendichte Europas. Doch wer auf diesem Planeten, oder gar dem ganzen Universums, glaubt es hier mit uns aufnehmen zu können? Welches asiatische Dorf auch immer, nachts heimlich in ihren Kellern, Bier braut – wir Franken wissen alle, dass wir Weltspitze sind!

Schon {GEZ}ahlt?

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte mich schon jetzt für ausfallende Ausdrucksweisen entschuldigen und erwähnen, dass es sich hierbei lediglich um meine eigene Meinung handelt. Wobei ich mir sicher bin, dass der Großteil unserer Bevölkerung meine Ansichten teilt.

Nachdem auch bei uns, die GEZ mal wieder Thema ist, habe ich mich im Netz um die Rechte der ‘Unterdrückten‘ schlau gemacht. Wie ich feststellen musste, gibt es Nichts, was ansatzweise an einen Rechtsstaat erinnert.

Schwerbehinderte werden als ‘zumutbar für die Öffentlichkeit’ abgestempelt. Obdachlose müssen die Zeit, die sie auf der Straße verbringen mussten, nachzahlen. Und selbst vor Toten, scheint die GEZ keine Rücksicht zu nehmen.

Auf der Website www.gez-abschaffen.de sind noch viele weitere geschmacklose Beispiele und Fakten über Abzocken, der selbst ernannten Beamten zu finden. Für die Mühen des Webmasters möchte ich ein dickes Lob aussprechen.

Bastard – der Tag danach

Gestern Abend waren wir auf dem Subway to Sally Konzert im Löwensaal Nürnberg, wie ich vorher bereits angekündigt hatte. Die Band war der Wahnsinn. Es ist nur faszinierend, wie Eric Fish zwei Stunden lang, genug Luft in die Lungen bekommen hat.

Wir waren bereits 40 Minuten vor Einlass da und standen, glücklicher Weise, zwischen den ersten 50 Leuten. Eine viertel Stunde später, war das Ende der Warteschlange bereits irgendwo verschwunden. Weder am Merchandise Stand, noch am Eingang, mussten wir nach Einlass, um 19:00 Uhr, länger als 5 Minuten anstehen. Etwas nervig war nur, dass wir unsere Trinkhörner am Eingang abgeben mussten. Die Vorband Coppelius kannte ich vorher noch nicht, waren aber auch richtig stark!

So toll wie die beiden Bands auch gespielt haben (nochmal ein dickes Lob!) – doch leider wurde unsere Stimmung gegen Ende hin getrübt…

Irgendwas zwischen einer Herde Hooligans und Gorillas, fingen nach etwa zwei Drittel der Spielzeit von Subway to Sally an, wie die verrückten zu pogen. Dabei wurde dann nicht nur gerempelt, sondern auch geschlagen und getreten. Spätestens jetzt, habe ich mein Trinkhorn vermisst. Was an diesem Abend allerdings alles gefloppt hatte, war die Security.

Anstatt an der Bühne und in der Menge für Ruhe zu sorgen, standen sie fast alle am Eingang. Jetzt frage ich mich, warum Plastikflaschen abgenommen, aber Glasflaschen ausgegeben werden? Ist es womöglich unangenehmer, wenn man durch eine Plastikflasche erschlagen wird? Und wieso sollte die aufgebrachte, sich fast verprügelnde Menge besänftigen, wenn man die Besucher am Ausgang anscheissen kann, weil sie Pfandflaschen mit nach draußen nehmen? Womöglich würde der Veranstalter daran pleite gehen. Viele der ‘gefährlichen’ Mitbringsel, wurden statt sie zu markieren, einfach in den Müll geschmissen. Wollte jemand danach suchen, wurde er mit einem freundlichen „ey gehts noch, nach draußen!“ aufgefordert, den Saal zu verlassen.

Netterweise werde ich keinen Link auf die Seite der Security / Veranstalter setzen. Ich bedanke mich hiermit noch einmal für euren Einsatz, den Pfand einzusammeln. Vielleicht werde ich das nächste Konzert genießen können, bei dem ihr nicht dabei seid; Helden der Realität.

@Subway to Sally: Eure Pullover sind richtig angenehm und warm :) Ohne wäre ich nach dem Konzert wahrscheinlich erfroren.


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