Archiv für Oktober 2007

Wombat

Wombat, unser Halloween Kürbis.Auch wenn der Titel etwas komisch klingt, ist er dennoch vollkommen zielgerichtet :) Wombat ist der Name unseres Kürbisses. Meine Freundin und ich, haben uns rechtzeitig vor Halloween daran gemacht, irgendwas fratzenähnliches in unseren Kürbis zu schnitzen. Jetzt darf er auf unserm Balkon frieren und den Hof beleuchten ;) Wenn es nach mir ginge, hätte ich noch viele mehr gebastelt. Doch leider, ist das doch etwas zu kostspielig. Was solls, in 368 Tagen ist endlich wieder Halloween!

Laufen, Rennen, Gehen

Es ist sicherlich nicht gerade zielgerichtet, unterm’ Joggen zwischen Laufen, Rennen und Gehen zu wechseln. Aber was soll man machen? Sie sehen einen schon von Weitem, glotzen einen erstaunt an, aber bekommen es nicht gebacken, ihren Hund an die Leine zu nehmen; Die typischen 90 % der Hundebesitzer. Faszinierend ist auch, dass kleine Kinder und alte klapprige Leute mit Kampfhunden, oder halben Ponnys durch die Gegend laufen. Von all den Helden des sonntäglichen Spazierganges haben schätzungsweise 10 % ihren Hund auch ohne Leine unter Kontrolle.

Leider ist es zu unpraktisch, mit Pfefferspray, Messer oder Pistole bewaffnet, laufen zu gehen ..

Mittelalterliche Leckereien

Im Ansturm auf die Weihnachtszeit, versüßen nicht nur Lebkuchen, Schokofrüchte und Weihnachtsmänner die Wartezeit, sondern ebenso Konzerte und Mittelaltermärkte mit Met, Wildschweinbraten und Spanferkel.

Als nächstes größeres Event steht erst einmal das Subway to Sally Konzert im Löwensaal Nürnberg an. Leider habe ich es verpasst, mir einen Pullover der aktuellen Tour zu bestellen. Dann werde ich mich wohl am Merchandise Stand ganz hinten anstellen müssen und hoffen, pünktlich zum Konzertanfang neu eingekleidet zu sein.

Danach bleiben mir nur noch zwei Wochen, um meine Gehörgänge auf den nächsten musikalischen Rundgang zu einzustellen. Dann gehts nämlich wieder in den Löwensaal, zu ASP. Ich bin gespannt.

Die Adventszeit lasse ich dann etwas ruhiger angehen. Mit meiner Freundin starte ich wieder, Anfang Dezember zum Weihnachtshoppen, nach Würzburg. Auch hier wird der mittelalterliche Gaumen verwöhnt. Auf der Festung Marienberg findet, zusätzlich zum alljährigen Würzburger Weihnachtsmarkt, ein Mittelaltermarkt statt.

Nebenbei wollte ich noch los werden, dass sich meine Lieblingsband Schandmaul, in ihrem Studio eingenistet hat und an ihrem neuen Album arbeitet. Leider ist der Name noch nicht bekannt. Veröffentlicht wird es allerdings zusammen mit ihrer neuen Tour Anfang April 2008.

U-Bahn fahren ist Krieg

Egal zu welcher Tageszeit ich mit der U-Bahn unterwegs bin. Man erkennt den Leuten schon an ihrem Gesichtsausdruck an, welchen strategischen Plan sie als nächstes verfolgen, um den möglichst besten Platz zu bekommen. Selbst wenn ich optimistisch war und dachte, ich hätte die perfekte Taktik, wurde ich meist eines Besseren belehrt. Nach jahrelanger Beobachtung konnte ich immerhin einige Phänomene des U-Bahn Fahrens entschlüsseln und für die Nachwelt dokumentieren :)

Phänomen 1 – Business Schicki Micki Tanten und Onkels

Ganz klar, niemand hat so viel Geld, Make Up und tolle Anzüge wie sie – die business Menschen. Nichts läuft ohne sie. Entweder wird ununterbrochen telefoniert, oder sie stecken ihre Nase in die Luft, um uns zu zeigen. Hey, hier sind wir! Ich frage mich nur, warum man sich mit so viel Geld, in eine überfüllte U-Bahn drücken muss und nicht mit der eigenen Limousine bis zum nächsten Zigaretten Automat fahren kann? Außerdem sollte man erwähnen, dass die Aktentasche, in der meist nur ein Apfel und die Tageszeitung zu finden sind, oder das Schminktäschchen, auf dem Behinderten – Sitzplatz höhere Priorität hat, als alte Menschen oder Schwerbehinderte. Leider finden diese auch nie Beachtung, da bereits der nächste Anrufer wartet.

Phänomen 2 – Die ganz Coolen

Manchmal ist es ganz lustig, im Hinterkopf eine Strichliste zu führen, und jedes „Alter“ abzuhaken, was sein Gegenüber sagt. Die typischen männlichen „Alter“ Kandidaten haben meist Fetzen – ähnlichen Kleidungsstücke an, die mindestens 3 Nummern zu groß sind. Bei den weiblichen ist es dagegen meist umgekehrt. Wo wir gerade dabei wären, hier fällt mir noch ein toller, wenn auch sehr alter, Post des Würzblogs ein. Na gut, wollen wir mal nicht so sein. Nur wieso zum Teufel (Entschuldigung) müssen sie den letzten Hauch Niveau, der ihnen geblieben ist, mit Jamba Werbesongs ausradieren. Spätestens jetzt liegen meine Nerven blank. Die nächsten 10 Stationen darf ich Ghetto Klängen lauschen. Das volle Kulturprogramm.

Phänomen 3 – die Rolltreppe

Ich gebe zu, ich bin oft ziemlich faul. Doch sollte sich eine Möglichkeit bieten, die Rolltreppe zu vermeiden, renne ich lieber die Treppe entlang. Im schlimmsten Fall, sogar nach oben. Wer auch immer die Rolltreppe erfunden haben mag, danke! Es ist wirklich angenehm, bei einem längeren Einkaufsbummel keine Treppen laufen zu müssen. Jeder wartet in Ruhe, bis er oben, oder unten, angekommen ist und schlendert dann seelenruhig weiter. Anders dagegen in U-Bahnhöfen – hier gelten andere Gesetze. Oder doch eher, Anarchie?

Man hat es eilig, die nächste U-Bahn kommt in 3 Minuten. Eigentlich kein Problem, wenn da nicht die nächste Hürde wäre. Du rennst, so schnell Du kannst. Und hey, die Rolltreppe ist frei. Nur vor dir steht jemand, aber es scheint so, als wäre auch er in Eile. Du spürst bereits den Windzug deines Zuges, wie er in den Bahnhof fährt. Du hast es gleich geschafft. Aber warum bleibt der Typ vor Dir jetzt stehen? Kurz vor dem Ende? Nicht einfach rechts, oder links. Nein, in der Mitte natürlich. Es bleibt also keine Chance vorbei zu rennen. Auch die höflichen Aufforderungen, zur Seite zu treten ziehen an ihm vorbei, wie der Wind deines abfahrenden Zuges.

Phänomen 4 – Ältere Menschen

Zu Hause sind sie die netten Großeltern, die ihre Enkel mit Süßigkeiten und Geschenken überschütten. Am liebsten knuddeln sie einen die ganze Zeit und kneifen immerzu in die Backen. Was für lustige, liebenswerte Zeitgenossen. Ich verlange nicht, dass mich wildfremde Menschen in der U-Bahn anfallen und zerdrücken. Allerdings habe ich oft den Anschein, dass bei 90 % der älteren Fahrgäste, der Verstand aussetzt und nur noch das Gesetz des Stärkeren zählt. Krücken, Gehhilfen und Handtaschen werden zu gefährlichen Geschossen. Die bevorzugt gegen fremde Schienbeine, wie etwa meine, eingesetzt werden. Selbst, wenn man ihnen Plätze anbietet, oder rücksichtsvoll bei Seite tritt, ist der nächste blaue Fleck vorprogrammiert.

Phänomen 5 – Der Geruchsfaktor

Ein besonders großer Nachteil an öffentlichen Verkehrsmitteln ist, dass sie öffentlich sind! Manche Abteile kommen mir vor, wie riesige Seuchenherde. Ob nun ansteckend, oder nicht, man kann sie nicht umgehen. Selbst wenn man sich allein an das andere Ende des Abteils setzt. Die Sehnsucht vieler übel riechender, annähernd menschlicher Gestalten, treibt sie immer wieder zu einem.

Mir würden sicher noch einige Dinge einfallen. Aber das würde das Maß aller Dinge sprengen. Vielleicht konnte ich so manchem Opfer des öffentlichen Verkehrs helfen. Viel Erfolg!

*Zwischenstand* – Gesundheit! Danke!

Zwar habe ich es nicht nach ein paar Tagen geschafft, mich zu melden, aber immerhin nach etwa einer Woche. Und nein, ich bin nicht krank – jedenfalls noch nicht. Ich mag Herbst und Winter, aber nicht wenn ohne Vorwarnung Warmwasser und Heizung abgestellt werden, oder einfach nicht funktionieren. Die nächsten Tage bin ich sicher wieder von Nasenspray, Eukalyptus Bonbons und Tee abhängig. Aber was solls :)

Wo wir gerade bei kalten Jahreszeiten wären: Bald ist Weihnachten! Die ersten Adventskalender, Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner gibt’s bereits zu kaufen. Zumindest jetzt sollte ich anfangen, zu überlegen, wem ich was zu Weihnachten schenke / kaufe (aus der Bastelzeit bin ich zum Glück schon raus ;) ) .

Trotz großer Vorfreude, ist es noch etwas hin. Aber die nächste Etappe nehm ich auch noch – Halloween! Dann werden erstmal Kürbisse geschreddert und kleine Kinder an der Tür erschreckt. Zumindest die, die es verdient haben. Und davon gibt’s in der Umgebung einige ;)

Dies und Das, vielleicht auch mehr

Eigentlich will ich meinen Blog ja gar nicht verkommen lassen. Allerdings war ich zu Faul über mein Training täglich zu posten. Jetzt muss eben was anderes her. Und wie könnte man am Besten anfangen, Posts zu schreiben? Ganz klar – einfach mal drauf los!

Vielleicht ist es euch ja schon aufgefallen, ich hab mal wieder das Theme für meinen Blog geändert. Irgendwie finde ich einfach nicht das Passende. Oder anders ausgedrückt: Nichts passendes für 0 Euro. Als ich die CSS Styles editieren wollte, musste ich feststellen, dass WordPress tatsächlich 15 Euro jährlich dafür verlangt. Okay, von irgendwas muss auch WordPress leben. Aber für den Preis? Sollten die Besucherzahlen in astronomische Höhen vorstoßen, werde ich vielleicht noch einmal darüber nachdenken ;)

Und sonst? Naja, ich weiß nicht, ob es heute besser gewesen wäre, sich mit der streikenden Bahn abzukämpfen, oder wie ich, mit Krämpfen in der Wade zu Hause zu sitzen. Wie dem auch sei, ich werde mich wohl das ganze Wochenende mit Calcium und Magnesium Tabletten vollpumpen müssen. :(

… Und da ist sie wieder. Meine nicht vorhandene Kreativität und der Zeitdruck. Ich muss schon wieder los; werde mich aber ganz bestimmt wieder melden.


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